Lehrer beleidigen
Den Lehrer zu beleidigen ist eine absolute Unart. Der Lehrer hat einem in fast allen Fällen nie wirklich etwas getan. Er möchte in seiner Rolle als Pädagoge lediglich das Beste für den Schüler. Meistens hat der Schüler dafür nur (noch) kein Verständnis und versucht sich dann mit irrationalen Beleidigungen in Richtung des Lehrers zu wehren.
Dass das keine echte Lösung ist, kann sich wohl jeder Vorstellen. Der Lehrer kann sich in seiner Position nicht wehren und möchte das auch gar nicht! Es ist einfach dumm, zu denken, mit Beleidigungen könne man etwas an der Ausgangssituation ändern. Man provoziert damit natürlich, dass der Lehrer sich im Rahmen des legalen wehrt. Es ist ein Zeichen von Schwäche, sich mit Beleidigungen gegen den Lehrer zu wehren, der meistens den Schüler mit vernünftigen Argumenten ins Schach setzt.
Eine solche Aktion trägt natürlich auch dazu bei, dass das Arbeitsklima in der Klasse erstmal rapide abfällt. Alle Schüler sind erstmal begeistert und lachen oder staunen, denken aber keineswegs mehr an den Unterricht. Im schlimmsten Falle finden sich für solche Aktionen dann auch noch Trittbrettfahrer, die dann in ähnlichen Situationen ähnlich handeln.
Wie man sieht ist das Beleidigen sowohl von der Wirkung als auch vom moralischen Gesichtspunkt her eine eher schlechte Form Konflikte zu lösen.
|